Liebfrauen

           Pfarreiprojekt Gorakhpur Indien

                                 

Gorakh 2019 I_2500

Verein «Freunde der Diözese Gorakhpur UP/Indien»

Wie wir im Fasten/Ostern-Pfarreibrief geschildert haben, wurde anfangs Februar die so lange erwartete Bewilligung erteilt und sofort konnten die Bauarbeiten für das Hospiz für alte, kranke, obdachlose Menschen beginnen. Einige Wochen machte der Bau grosse Fortschritte, das Fundament wurde ausgebaut und schon stand das Gerüst für den Oberbau bereit, dann erreichte das Corona Virus auch Indien. Innert Stunden wurde der Lockdown verfügt, der Millionen und aber Millionen von Wanderarbeitern arbeitslos machte. Sie wurden alle zurück in ihre Dörfer geschickt, hatten, da ohne das ohnehin schon karge Einkommen, keine Mittel, ihre Familien zu ernähren. Viele "Migrant Workers" wie sie genannt werden, brachten das Virus zurück in ihre Dörfer und Familien. Diese Menschen haben meist auch keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Unser Fatima Hospital darf keine Covid-19 Patienten aufnehmen. Die Regierung hat bestimmt, dass diese Patienten, wenn überhaupt, einzig in staatlichen Spitälern versorgt werden dürfen.
Ein Elend sondergleichen ist über ganz Indien hereingebrochen, besonders aber über die schon bisher am untersten Rande der Bevölkerung lebenden Menschen. 

Bischof Thomas und seine «Crew» tun, was sie nur irgendwie können, um solchen Menschen zu helfen und ihnen Mut zu machen. Seine Mittel sind aber beschränkt. Neulich musste er einen Bankkredit aufnehmen, damit er den Lehrpersonen in den 25 Schulen mit über 60'000 Schülern und Schülerinnen mindestens einen reduzierten Lohn bezahlen kann. Denn sie werden nach der Wiedereröffnung dringend gebraucht. 

Langsam scheint ein dünner Silberfaden am Horizont auf; die Bauarbeiter wollen wieder arbeiten, vorausgesetzt, sie können genügend geschützt werden. Es wird jetzt ein entsprechendes Konzept entworfen. Bischof Thomas will sicher sein, dass diese Menschen nicht ohne den notwendigen Schutz arbeiten müssen. So sind wir zuversichtlich,
dass die Arbeiten am Bau des Hospizes bald wieder aufgenommen werden können. 

Noch immer fehlen uns an unsere Beteiligung am Hospiz-Projekt 100'000 Franken. Den Rest versucht Bischof Thomas selber «zusammenzutrommeln». Weder für ihn noch für uns ist das Beschaffen von Geldern eine einfache Sache. Deshalb betteln wir halt weiter, bei Ihnen liebe Wohltäter und Wohltäterinnen unseres Pfarreiprojekts, aber auch bei grösseren Sponsoren. Ihnen allen danken wir für Ihre Treue und Aufmunterung, die wir stets erfahren, und sagen ein grosses Vergelt's-Gott. Auch wünschen wir Ihnen, verbunden mit herzlichen Segenswünschen von Bischof Thomas, dass Sie gesund bleiben mögen. 

Im Juli 2020
Für den Vorstand:
Pfarrer Josef M. Karber und Aline Wolf


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