Liebfrauen

           Pfarreiprojekt Gorakhpur Indien             

Verein «Freunde der Diözese Gorakhpur UP/Indien»

Flyer

Sommerbrief Juni 2021

Gerne berichten wir heute über den Fortschritt am Bau des Palliativ-Hospiz "KARUNALAY". Das wird der Name des Hauses sein, was "Haus der Barmherzigkeit" heisst.

Durch den Ausbruch der 2. Pandemie-Welle und der Verhängung eines erneuten Lockdowns verzögern sich natürlich die Arbeiten. Wir rechnen nun, dass das Haus im Dezember bezogen werden kann.

Dieser erneute Ausbruch der Infektion ist wie eine "biblische" Plage über ganz Indien hereingebrochen. Sie alle haben sicher auch die schrecklichen Bilder gesehen, die täglich in den Nachrichten gezeigt wurden. Bischof Thomas hat uns immer wieder berichtet, wie verzweifelt die Menschen überall Hilfe gesucht haben, und wie, infolge von Sauerstoffomangel viele ihr Leben lassen mussten, die sonst hätten gerettet werden können. Es sind auch einige Priester und Schwestern, teils junge, in der Diözese gestorben. Die Situation hat sich etwas abgeschwächt, ist aber noch keineswegs unter Kontrolle. In geradezu visionärer Voraussicht hat die Leitung des Fatima Hospital, das der Diözese gehört, anfangs März eine Produktionsstätte für Sauerstoff eingerichtet, die von einem etwas betuchteren Christen in Gorakhpur finanziert wurde. Somit hat nun mindestens "unser" Hospital genügend Sauerstoff, und die Nachfrage ist immer noch gewaltig. 

Das Hospiz ist im Rohbau mehr oder weniger fertig. Es tut sich also was, wie Sie auf den Bildern sehen können. Inzwischen wurden die Pläne etwas geändert. Auf das Flachdach wird eine offene, überdachte Halle gebaut, wo man die Wäsche trocknen kann, die natürlich dann täglich in Mengen anfallen wird. Dazu gibt es auch eine Terrasse, wo sich die Bewohner und Bewohnerinnen des Hospizes aufhalten können, damit sie auch mal nach Draussen kommen. Deshalb muss der Lift bis in den 2. Stock verlängert werden, denn Treppen steigen ist für diese Menschen viel zu mühsam. All das finden wir überaus sinnvoll, nur, dadurch verteuert sich natürlich auch das Projekt. Zudem kommen die Kosten für die Einrichtung, Möblierung etc. dazu. Also benötigen wir jetzt insgesamt noch CHF 122'000. Bis wir dieses Geld beisammenhaben, muss Bischof Thomas mit Bankkrediten arbeiten. Die Zinsen dafür sind in Indien enorm hoch. 

Wir gehen immer wieder betteln, und schreiben mögliche Geldgeber an, sind aber nach wie vor auf jede einzelne Spende, auch wenn sie noch so klein ist, angewiesen. Steter Tropfen auf den heissen Stein verändert den Stein für immer, sagt ein chinesisches Sprichwort. 

Wir wünschen Ihnen, liebe Freunde und Freundinnen unseres Pfarreiprojekts, einen ganz schönen und erholsamen Sommer. Geniessen Sie die neuen Freiheiten nach den Corona Restriktionen, aber bitte, bitte, vergessen Sie uns dabei nicht. Wir danken Ihnen für Ihre Treue und sagen ein grosses Vergelt's Gott. Möge der Herr Sie behüten und segnen.  

Für den Vorstand:
Pfarrer Josef M. Karber und Aline Wolf

PS: Unser Spendenkonto hat eine neue IBAN-Nummer

CH05 8080 8009 0515 4162 8

Neue Einzahlungsscheine können im Sekretariat bezogen werden.  

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Flyer

Gorakh 2019 I_2500

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Bischof Thomas Thuruthimattam Bau des Palliativ-Hospizes "KARUNALAY" Gorakhpur2021_5_N Gorakhpur2021_4 Gorakhpur2021_3 Gorakhpur2021_2 Gorakhpur2021_1 «Unser» Fatima Hospital Einweihung Strassenkinderheim Abwasserreinigungsanlage Abwasserreinigungsanlage Intensivstation für Neugeborene Einweihung Herzzentrum Intensivstation für Neugeborene Der digitale Herzkatheter Bischof Thomas im Labor Spezialbetten mit Monitoren Strassenkinder in ihrem Heim

Raiffeisenbank, Limmatquai 68, 8001 Zürich IBAN-Nr (neu!)
CH05 8080 8009 0515 4162 8

PC 87-71996-7 «Freunde der Diözese Gorakhpur, UP/Indien», Zehnderweg 9, 8006 Zürich

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